30.10.2014

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

bitte beachten Sie die folgenden Informationen:

Rehe als Überträger von EHEC

Gießener Veterinärmedizinerin Dr. Andrea Bartels für ihre Dissertation im Bereich der Lebensmittelsicherheit mit dem Stockmeyer Wissenschaftspreis 2014 ausgezeichnet

Immer wieder geraten EHEC-Varianten (enterohämorrhagische Escherichia coli), welche in der Lage sind, schwere Erkrankungen beim Menschen hervorzurufen, in die Schlagzeilen. Eine Infektion mit EHEC kann dabei mit blutigem Durchfall einhergehen; insbesondere bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen kann es bei einer Verkomplizierung eines zunächst blutigen Durchfalls zu einer lebensbedrohlichen Situation mit akutem Nierenversagen kommen. Für ihre umfangreichen molekularbiologischen Untersuchungen zur Verbreitung und Bedeutung der Übertragung von EHEC-Bakterien von Rehen ist die Gießener Veterinärmedizinerin Dr. Andrea Bartels  kürzlich mit einem mit 5.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis der Heinrich-Stockmeyer-Stiftung ausgezeichnet worden.

Vollständige Pressemitteilung der Justus-Liebig-Universität vom 24.10.2014

 

Staatssekretärin Tappeser empfängt internationale Tierschutzexpertin Dr. Temple Grandin im Hessischen Landtag

Seit Jahrzehnten ist die landwirtschaftliche Tierhaltung bestimmt und geprägt von der Maßgabe, die Vorteile für den Menschen zu mehren. Jede Form der Entwicklung zielte darauf ab, arbeitstechnische Erleichterungen zu erreichen, wirtschaftlich effektiver und effizienter zu arbeiten und nicht zuletzt die Kosten zu senken. Das Tierwohl blieb bei diesen Entwicklungen weitgehend auf der Strecke. Die Kritik an dieser Vorgehensweise ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Nicht nur von Seiten der Tierschutzorganisationen und den einschlägigen Wissenschaftlern, sondern auch immer mehr von Seiten der Verbraucherinnen und Verbraucher. Was sich nicht zuletzt an der wachsenden Zahl an Vegetariern und Veganern ablesen lässt. Wiederholt dokumentieren Presse- oder Fernsehberichte auch Probleme bei der Schlachtung von Tieren.

Vollständige Pressemitteilung des Hessischen Umweltministeriums vom 28.10.2104

Mit freundlichen Grüßen
Ihre LTK Hessen

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