31.10.2014

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

in dieser Nachricht finden Sie Pressemitteilungen zur Forderung der Landestierschutzbeauftragten nach mehr Sachkunde für Reptilienhalter sowie zur Lebensmittelsicherheit in Europa.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre LTK Hessen


Pressemitteilung der Landestierschutzbeauftragten Hessen vom 30.10.2014

Landestierschutzbeauftragte: Reptilienhalter brauchen mehr Sachkunde!

Kritik zu den Haltungsbedingungen von Reptilien in Privathand durch neue Studie der Uni Leipzig bestätigt

Die Landestierschutzbeauftragte Frau Dr. Madeleine Martin macht auf die Veröffentlichung einer Studie der Universität Leipzig aufmerksam, bei der die Haltungsbedingungen häufig gehaltener Reptilienspezies in Deutschland untersucht wurden.

Für die Untersuchung von Dr. Michael Pees et al. wurden deutschlandweit in Fachkliniken und bei Fachtierärzten Reptilienhalter zu den Haltungsbedingungen ihrer Tiere befragt. Demnach weichen bei einem Großteil der gehaltenen Tiere die Haltungsbedingungen in vielen Punkten von fest definierten Haltungsparametern erheblich ab. Dies betrifft neben der Ausstattung (Terrarium, Beleuchtung, Luftfeuchte, Temperaturregelung etc.) auch Fütterung und das Ermöglichen einer für viele Reptilien obligatorischen Winterruhe.

Nach Auffassung der Landestierschutzbeauftragten bringt die Studie hier zum Teil eklatante tierschutzrelevante Missstände hervor.

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Pressemitteilung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vom 30.10.2014

BfR und EFSA gemeinsam für den Ausbau der Lebensmittelsicherheit in Europa

Lebensmittelsicherheit kann in einem gemeinsamen europäischen Markt vor dem Hintergrund der zunehmenden Globalisierung von Lebensmittel- und Futtermittelproduktion sowie neuartiger Produktionsweisen nicht mehr allein durch einzelstaatliche Einrichtungen gewährleistet werden. Institutionen wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) arbeiten aus diesem Grund eng mit der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und anderen Institutionen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union zusammen. "Nur gemeinsam können wir die Aufgaben bewältigen, die durch internationale Herausforderungen auf uns zukommen", sagte Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung anlässlich der 6. Konferenz des deutschen EFSA Focal Points am 30.10.2014 im BfR. "Neue Herausforderungen, sind nur gemeinsam durch die  EU und die Europäischen Mitgliedstaaten zu meistern. Die EFSA hat daher eine Roadmap für die internationale Zusammenarbeit ins Leben gerufen, mit dem  Ziel, die wissenschaftlichen Kompetenzen in den Mitgliedsstaaten effizienter zu nutzen", ergänzte Dr. Bernhard Url, der Geschäftsführende Direktor der EFSA. Die EFSA habe deshalb zum Beispiel das Netzwerk für neu auftretende Risiken (EFSA Emerging Risks Exchange Network ) geschaffen, in dem Erkenntnisse aus den Einzelstaaten gesammelt, bewertet und an die Mitgliedstaaten weiter kommuniziert werden.

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