23.03.2015

Tierschutz-Preis für Forschungen zur Geschlechtsbestimmung im Hühnerei

Am 19. März wurde Prof. Dr. Maria-Elisabeth Krautwald-Junghanns an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit dem Felix-Wankel-Tierschutz-Forschungspreis 2015 ausgezeichnet. Prof. Krautwald-Junghanns ist Direktorin der Klinik für Vögel und Reptilien der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig.

Sie erhielt den mit 30.000 Euro dotierten Felix-Wankel-Tierschutz-Forschungspreis für ihre jahrelange Forschungsarbeit im Bereich des Tierschutzes, vor allem für ein vielversprechendes Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Hühnerei, das seit 2005 unter ihrer Federführung läuft. Derzeit werden in Deutschland etwa 40 Millionen bei der Legehennenvermehrung anfallende männliche Nachkommen unmittelbar nach dem Schlupf getötet.

Die Forschungsarbeiten, die von der 57-Jährigen koordiniert werden, ermöglichen nun eine Geschlechtsbestimmung nach wenigen Bebrütungstagen zu einem Zeitpunkt, an dem der Hühnerembryo nach jetzigem Erkenntnisstand noch kein Schmerzempfinden hat. Die Entwicklung eines praxistauglichen Verfahrens könne dazu beitragen, die Zahl der getöteten männlichen Hühnerembryos deutlich zu reduzieren und damit einen wertvollen Beitrag zum Tierschutz in der Nutzgeflügelhaltung zu leisten, hieß es zur Begründung. Der Preis wird alle zwei Jahre für besondere wissenschaftliche Leistungen im Bereich des Tierschutzes vergeben.

(Informationen der Universität Leipzig)

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